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"Erfolgreiche und engagierte Arbeit für Demokratie im Landkreis Sächsische Schweiz‐Osterzgebirge"

P1150970 P1150971 P1160013 1.12.2010 / Dresden Aktion Zivilcourage e.V. referiert bei ifk-Veranstaltung

Auf Einladung des Dresdner Instituts für Kommunikationswissenschaft und seinem Direktor Prof. Dr. Donsbach referierte Sebastian Reißig, Geschäftsführer Aktion Zivilcourage e.V., unter der Überschrift "Erfolgreiche und engagierte Arbeit für Demokratie im Landkreis Sächsische Schweiz‐Osterzgebirge" über die Arbeit des Vereins. Zentral waren dabei aktuelle und zielgruppenorientierte Projekte, Aufgaben und Selbsverständnis des Vereins sowie die Netzwerkarbeit mit staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen und die Historie des Aktion Zivilcourage e.V., der bereits seit über 12 Jahren aktiv und engagiert für Demokratie, Respekt und Vielfalt einsteht.

Im Rahmen der dritten Veranstaltung der IfK-Reihe "Image Dresden zwischen Wunsch und Wirklichkeit" sprachen neben drei weiteren sächsischen Initiativen auch Prof. Dr. Gillo, Sächsischer Ausländerbeautragter, über die Arbeit der Sächsischen Landesregierung und dem Engagement für ein "Buntes Sachsen".  

Weitere drei sächsische Organisationen, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit und für Integration und Demokratiebewusstsein einsetzen, gaben einen Input über ihre Ziele und Aktionen, darunter Christian Demuth (Bürger.Courage Dresden e.V.), Klaus Gertoberens (Netzwerk Sachsen gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit e.V.) und Michael Nattke ("Recall – Mit Eltern gegen Rechts" des Kulturbüro Sachsen e.V.). 

In einer gemeinsamen abschließenden Podiumsdiskussion stellten sich alle Beteiligten den Fragen und Anmerkungen der über 60 anwesenden Gästen.

Begonnen wurde die Veranstaltungsreihe auf Initiative des Direktors des Institus für Kommunikationswissenschaft Prof. Dr. Wolfgang Donsbach, als Reaktion auf den Mord an Marwa El-Sherbini am 1. Juli 2009 während einer Strafhandlung im Landgericht Dresden. Zu Beginn sprachen Vertreter der Stadt Dresden und des Dresden-Marketings sowie wissenschaftlicher Institute zu "Dresden in den Medien und der öffentlichen Meinung" und erarbeiteten in knappen Vorträgen den Status quo des Dresdner Images in Deutschland und der Welt.

In der zweiten Veranstaltung, Anfang 2010, sprach der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, über den Stand fremdenfeindlicher Vorkommnisse und stellte präventive Maßnahmen des Landes vor - nicht nur auf Grund seines Amtes, sondern auch wegen seiner früheren Tätigkeit als Oberbürgermeister der Stadt Pirna besonders berufen. Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld sprach zu dem über das Phänomen der "Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit" - er gilt als der Experte in Deutschland, der sich aus sozialwissenschaftlich-empirischer Sicht mit Fremdenfeindlichkeit beschäftigt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der ifk-Dresden unter
tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw

 

Quelle: Aktion Zivilcourage e.V.

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