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Dynamo Dresden unterstützt die Arbeit der Aktion Zivilcourage

2.bild 05.09.2011 / Dresden / Pirna
 

“LOVE DYNAMO HATE RACISM” war zum ersten Heimspiel der SG Dynamo Dresden gegen Hansa Rostock auf den Trikots zu lesen. In dem Klassiker der beiden ostdeutschen Vereine verzichtete man auf das klassische schwarz-gelb und spielte ganz in weiß um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen, denn auf der Brust prangte ein klares Bekenntnis des Vereins. Später wurden die Trikots von sechs Spielern für einen guten Zweck versteigert, um verschiedene Initiativen zu unterstützen, die sich aktiv gegen Fremdenhass und Diskriminierung einsetzen.

Insgesamt 2.904€ kamen zusammen, die neben dem RAA Sachsen e.V. und dem Kulturbüro Sachsen e.V., auch dem Verein Aktion Zivilcourage aus Pirna zu Gute kommen. Dynamo Dresden stockte die Summe auf und unterstützt alle drei Vereine mit jeweils 1.000€ in der Arbeit für Demokratie, Vielfalt und Respekt.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir die drei Initiativen nach der Versteigerung der Sondertrikots mit einem Betrag von jeweils 1.000 Euro unterstützen konnten. Uns war es sehr wichtig, dass wir mit unserer Aktion gemeinnützige Vereine helfen, die sich seit Jahren regional und überregional erfolgreich für Opfer von Gewaltverbrechen einsetzen, sich sozial engagieren oder aktiv Aufklärungsarbeit gegen Fremdenfeindlichkeit leisten“, sagte Dynamos Geschäftsführer Volker Oppitz, der auch in Zukunft - bei weiteren Aktionen - klare Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung setzen will.

 

Bereits im Jahr 2009 fand der Verein Aktion Zivilcourage mit dem Dynamo Fanprojekt zu einer gemeinsamen Aktion zusammen. Beim 7. Markt der Kulturen waren die Verantwortlichen des Projektes mit einem Minifußballfeld vertreten an deren Bande schon damals der Schriftzug “LOVE DYNAMO HATE RACISM” stand und ein klares Zeichen für Toleranz setzen sollte.

 

Die Trikot-Aktion 2011 entstand in Kooperation mit der Faninitiative 1953international, die sich schon seit Jahren gegen Rassismus und Ausgrenzung im Fußball einsetzt, und dem Hauptsponsor – der Veolia Umweltservice Ost GmbH & Co. KG. Das gemeinsame Anliegen war es, ein unmissverständliches Zeichen dafür zu setzen, dass Rassismus, Fremdenhass und jegliche Diskriminierung keinen Platz im Dresdner Fußball haben.

„Mir ist sehr bewusst, dass ein Verein nicht einfach so in einem Heimspiel auf seine ureigenen traditionsreichen Farben verzichtet. Wir tun dies in dieser einmaligen Aktion vor allem deshalb, um im Ost-Derby gegen den FC Hansa Rostock eine möglichst große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für unsere unmissverständliche Botschaft gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung zu schaffen und einen weiteren Schritt dafür zu tun, das Image des Vereins kontinuierlich und langfristig zu verbessern“, begründete Oppitz damals die Aktion.

Die Aktion Zivilcourage bedankt sich sehr herzlich bei den Verantwortlichen des Vereins, bei den Spielern und dem gesamten Umfeld von Dynamo Dresden für die gelungene Aktion und die Unterstützung der Arbeit des Vereins. Gleichzeitig gilt der Dank auch allen Bietern, die eine solche Unterstützung möglich gemacht haben.

 

Quelle: Aktion Zivilcourage e. V.

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