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Doch dunkel - Buchpremiere am 8.3.2010 in Leipzig

021.545.668 0803_litera_wierzioch_200 08.03.2010 / Leipzig / Moritzbastei Eine Parabel mit szenischem Charakter, in der Tradition von George Orwells "1984", zur Auseinandersetzung eines modernen Individuums mit einer totalitärer Gesellschaft.

Jede Entscheidung erschafft zwei mögliche Realitäten. Warum muss es einen dann gerade in eine der unschönen verschlagen? Felix Steiner lebt im Jahr 2030, wo Menschen spurlos verschwinden oder grausam ermordet werden. Für ihn nur abstrakte Fälle in den Medien, bis er selbst verschwindet. Er erwacht in einem Krankenhaus und erlebt eine Anti-Amnesie: nur an seinem eigenen Gedächtnis kann er sich festhalten, die Außenwelt ist erschreckend fremd.

Er ist in eine parallele Realität übergewechselt, die von einem totalitären Regime beherrscht wird und auch einen Menschen namens Felix Steiner enthält, der als stupider Befehlsempfänger im Verwaltungsapparat der Obrigkeit beschäftigt ist.Felix muss nun mit dem Leben seines unangenehmen Alter ego zurechtkommen, mit seiner indoktrinierten Familie, seinem stupiden Job, um bloß nicht aufzufallen und als Spion enttarnt zu werden. Sprache, Kultur, Mitmenschen: Vertrautes wird plötzlich fremd, was weitaus schlimmer ist als Fremdem neu zu begegnen. So schließt sich Felix einer Untergrundorganisation von anderen Spionen an, die versuchen, die unerträgliche Situation zu ändern. Zudem passieren auch hier grausame Morde nach dem gleichen Muster wie in Felix alter Welt

Autoren-Porträt von Bastian Wierzioch:

1976 in Bayern geboren, studierte Journalistik und Politikwissenschaft an der Universität Leipzig, arbeitet heute als Reporter u. a. für MDR FIGARO, rbb kultur und Bayern 2. 2005 bekam er den ARD Medienpreis CIVIS 2005 für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa im Bereich Hörfunk verliehen.

MORITZBASTEI Leipzig -Mo 08.03.2010 - 20:30 Uhr - Tonne - Preis: 6.- € -Lesung [Link]


Quelle: http://www.moritzbastei.de/site/programm/literatur_theater/article.php?sid=7330

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