Die Aktion Zivilcourage ist eine der ältesten Initiativen in Sachsen, die sich für demokratisches Engagement einsetzt und die viele Menschen für Vielfalt und Toleranz begeistert. Sie ermutigt, sich dafür zu engagieren.
Marianne Birthler (Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen a.D.) aus Berlin
Die deutsche Tätergesellschaft im Nationalsozialismus und deren Reflexion in der Nachkriegszeit
Der Verein „Jugend für Dora e.V.“ entstand im Jahr 1995 auf das Anliegen ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora hin. Aus der Gruppe Jugendlicher aus der Südharzregion entwickelte sich im Laufe der Zeit ein fester, inzwischen internationaler Verband, der intensive Kontakte zu anderen Organisationen und Einzelpersonen auf nationaler und internationaler Ebene pflegt und eng mit der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zusammenarbeitet.
Ein wesentlicher Aspekt der Vereinsarbeit ist die Auseinander-setzung mit der Geschichte des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora und seines Außenlagerkomplexes. Über die Bewahrung des Gedenkens und der Erinnerung hinaus möchte der Verein die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus fördern. Durch Workcamps, Bildungsreisen etc. befasst er sich mit der Bewusstmachung historischer Orte und Ereignisse und ihrer Wirkung in Vergangenheit und Gegenwart. Die Arbeit des Vereins gestaltet sich zunehmend netzwerkartig und zielt darauf ab, Bildungsarbeit zu leisten und durch interkulturelle und generationsübergreifende Projekte und Kooperationen zu sensibilisieren. In diesen Rahmen fügt sich das Seminar „Die deutsche Tätergesellschaft im Nationalsozialismus und deren Reflexion in der Nachkriegszeit“ ein.
„Jugend für Dora e.V.“ ist Preisträger des Regine-Hildebrandt-Preises 2007
Das kostenfreie Seminar wird vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) unter der Reg.-Nr. ALX-82-83 als Fortbildung für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer anerkannt.
Bitte melden Sie sich bis spätestens 20. Februar 2008 an, am besten per E-Mail oder telefonisch bei der pädagogischen Mitarbeiterin der Gedenkstätte Brita Heinrichs.
Quelle: www.dora.de




























































































































