Die Aktion Zivilcourage ist eine der ältesten Initiativen in Sachsen, die sich für demokratisches Engagement einsetzt und die viele Menschen für Vielfalt und Toleranz begeistert. Sie ermutigt, sich dafür zu engagieren.
Marianne Birthler (Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen a.D.) aus Berlin
Demokratische Kompetenzen im Diskurs entwickeln
02.12.2011 (10 bis 17 Uhr)
/ Dresden
Werkstatt-Tagung mit Aktion Zivilcourage
Der Lehrstuhl für Didaktik der politischen Bildung der TU Dresden und die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungs- stätte Weimar (EJBW) laden Sie herzlich zu einer gemeinsamen Werkstatt-Tagung nach Dresden ein. Unter der Überschrift „Demokratische Kompetenzen im Diskurs entwickeln“ wird ein Austausch über Anforderungen und Erfahrungen im Bildungsbereich Demokratievermittlung initiiert.
Fragestellungen zu Zielgruppen und theoretischen Ansätzen werden neu gedacht und formuliert, innovative und erfolgreiche Bildungskonzepte der Demokratiepädagogik vorgestellt und von Praktikern hinterfragt.
Es erwarten Sie Antworten aus unterschiedlichsten Perspektiven auf die Frage, mit welchen Methoden und nicht zuletzt unter welchen konkreten Zielsetzungen Demokratie-Lernen erfolgen kann. Sie haben die Möglichkeit, eigene Gedanken und Erfahrungen mit anderen Interessierten und Akteuren der politischen Bildung auszutauschen und sich vielfältig inspirieren zu lassen.
Das ausführliche Programm können Sie hier einsehen.
Wo? SLUB Zentralbibliothek Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek, Vortragssaal Zellescher Weg 18 01069 Dresden
Wann? 2. Dezember 2011, 10.00-17.00 Uhr
Wieviel? Die Teilnahme ist beitragsfrei.
Wer? DidaktikerInnen der politischen Bildung, PädagogInnen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, Jugend- und SozialarbeiterInnen, MultiplikatorInnen angrenzender Bereiche, Studierende und alle Interessierte
Panel 1: Theorie
Prof. Dr. Benno Hafeneger präsentiert Forschungsergebnisse zur Jugendarbeit und zu Jugendkulturen. Die Analyse der Zielgruppen und deren Erreichbarkeit stehen im Mittelpunkt seiner Ausführungen.
Dr.Werner Friedrichs betrachtet Demokratiepädagogik aus Perspektive der Postdemokratie.Was soll unter diesem Gesichtspunkt im Focus der Vermittlung stehen? Friedrichs postuliert eine Gesamtermüdung in den Demokratien und unterbreitet Ansätze, wie Demokratiebildung zu einer Revitalisierung beitragen kann.
Panel 2: Entwicklung
Susanne Ulrich stellt Erfahrungen als Konzept- und Materialentwicklerin für international anerkannte Seminarprogramme, z.B. Betzavta, dar. Sie folgt der Fragestellung, was zukünftige Bildungskonzepte der Demokratiepädagogik von diesen Programmen lernen können.
Thomas Heppener gibt Einblicke in den Materialienentwicklungsprozess und die Konzeptionen des Anne Frank Zentrums. Wichtige Erfahrungen wurden beispielsweise aus dem E-Learning-Modul für „Peer Guides” oder dem interkulturellen Arbeitsmaterial „Mehrheit, Macht, Geschichte“ gewonnen.
Panel 3: Anwendung
Agnes Scharnetzky (Aktion Zivilcourage e. V.) verknüpft ihre Erfahrungen als Demokratievermittlerin im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich mit den vorgestellten Ansätzen. Sie hinterfragt, wo für die Praxis neue Impulse gegeben wurden und wo Schwierigkeiten auftreten können.
Ulrich Ballhausen wendet sich der Vermittlung demokratischer Kompetenzen aus Sicht der außerschulischen politischen Jugendbildung zu. Seine kritischen Anmerkungen aus Praxis und Theorie schließen den Kreis zwischen den Panels.
Anmeldung bitte bis zum 10.11.2011 unter Angabe der Personenanzahl und der Institution an ingo.seifert@tu-dresden.de.
Quelle: Lehrstuhl für Didaktik der politischen Bildung der TU Dresden




























































































































