Galerie

Neuste Galerie:

Newsletter

Tragen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein, um alle 14 Tage aktuelle Hinweise über unsere Projekte und Veranstaltungen zu erhalten.

Links

bunz teeno augenauf1 canna2

AZ-TV

aztv2

Web 2.0

facebook4 google1 twitter youtube studi1 schler1 benefind1

Berufsbegleitende Weiterbildung - "Subversive Verunsicherungspädagogik"

Seminar_Osborg 24.10.2010 / Pirna Präventionsstrategien - Argumentative Auseinandersetzung mit rechtsextrem-orientierten Jugendlichen

Jugendliche mit rechtsextremen Einstellungen und Handlungsmustern, stellen Pädagogen/innen in der Praxis immer wieder vor schwierige Situationen. Neben Diskriminierung, Provokation, Einschüchterung und Gewaltbereitschaft, bereiten vor allem die häufig erlebte argumentative Ohnmacht gegenüber menschenverachtenden und rassistischen Parolen, rechtsextremer Propaganda und Demagogie Probleme. Hier schafft die "Subversive Verunsicherungspädagogik" Abhilfe.

Im Zentrum stehen jene Jugendliche, die sich aus unterschiedlichen Gründen von der rechtsextremen Szene und menschenfeindlicher Ideologie angezogen fühlen, Kontakte in diese stark ideologiegeprägten Kreise haben - aber noch nicht fest in diese Strukturen integriert sind oder verfestigte, geschulte Rechtsextremisten / Nationalsozialisten sind.

In der Weiterbildung steht die Aneignung der Subversiven Verunsicherungspädagogik mit einem entsprechenden Training im Vordergrund. Mit dieser Methode werden u.a. rechtsextreme Parolen darauf hinterfragt, ob sie bloß nachgeplappert sind, Widersprüche innerhalb der Ideologeme werden aufgedeckt, die persönliche Motivation wird angesprochen - alles Elemente, die bei „rechten Mitläufern“ eine Verunsicherung bewirken können, die Voraussetzung für die weitere pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ist.

Das Konzept wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg entwickelt und hat sich in der Praxis schon vielfältig bewährt.

Die Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Präventionsarbeit werden genauso erörtert, wie der Umgang mit den subjektiven Grenzen und Belastungen in der Arbeit. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, eigene Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit rechtsorientierten Jugendlichen einzubringen.


Seminarleitung: Prof. Dr. Eckart Osborg - Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziale Arbeit - Leiter des Forschungsprojekts “Entwicklung von Handlungskonzepten für die sozialpädagogische Präventionsarbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen“ - Entwicklung des Konzepts der Subversiven Verunsicherungspädagogik

Zielgruppe: Die Veranstaltung ist besonders geeignet für Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagogen, Erzieher/innen, Lehrer/innen, Eltern rechter Kinder und Jugendlicher sowie Studierende höherer Semester.

Kosten:  Die Seminarkosten belaufen sich auf 25 € pro Teilnehmer/in.

Organisatorische Aspekte: Anmeldungen zum Seminar sind schriftlich, per Mail oder Fax (unter Angabe von Namen, Einrichtung und Tätigkeit) bis zum 16.11.2010 möglich. Um effektives Arbeiten zu ermöglichen werden maximal 20 Teilnehmende aufgenommen. Wir empfehlen eine rechtzeitige Anmeldung.
Die Seminaranmeldung wird erst verbindlich wenn der Teilnehmer/innenbeitrag auf dem unten genannten Konto eingegangen ist.
In der Mittagspause ist eine Nutzung der Kantine der ARGE möglich. 

Veranstaltungsort:
Volkshochschule Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V.
Hauptgeschäftsstelle Pirna
Geschwister-Scholl-Straße 2
01796 Pirna

Veranstaltungszeit: Mittwoch, 24.11.2010, 9.00 - 17.30 Uhr

 

Anmeldungen, Rückfragen, Kontakt:

seb4

  Sebastian Reißig

  Geschäftsführer

  E-Mail: s.reissig@aktion-zivilcourage.de

  Telefon: 03501 4614164

 

 

 



Bank: Ostsächsische Sparkasse Dresden
Kontonummer: 310 006 839 3
BLZ: 850 503 00
Empfänger: Aktion Zivilcourage e.V.
Verwendung: Tagesseminar 11/2010


Die Veranstaltung wird organisiert vom Aktion Zivilcourage e.V. in Kooperation mit dem Volkshochschule Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V.

Quelle: Aktion Zivilcourage e.V.

zurück