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Aktion Zivilcourage e.V. beteiligt sich an UNESCO-Konferenz der ECCAR im schwedischen Uppsala

Unbenannt-119 18.-19.11.2010 / Uppsala (Schweden) 4. Generalkonferenz der "Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus" zum Motto "Cities Promoting Equality and Solidarity"

Gemeinsam mit über 120 Teilnehmer/innen aus 16 europäischen Ländern nahm der Verein Aktion Zivilcourage an der UNESCO-Generalkonferenz der "Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus" vom 18.-19. November. teil. Bereits zum vierten Mal trafen sich Vertreter/innen aus verschiedenen europäischen Städten um gemeinsame Strategien für die Förderung von Demokratie, Toleranz und Zivilcourage weiterzuentwickeln sowie den Austausch über Perspektiven gesellschaftlichen Engagements und die Stärkung einer lebendigen und aktiven Zivilgesellschaft zu intensivieren.

Der Austausch zwischen den städtischen Repräsentanten und Vertreter/innen der Vereine und Institutionen wurde in einer Plenardebatte und in fünf Arbeitsgruppen organisiert – u.a. beschäftigten sich die Teilnehmer/innen mit der Beteiligung Jugendlicher und der Stärkung von Beziehungen zu NGOs.

Marek Stahl (stellvertretender Vereinsvorsitzender) und Jana Seidel (ehrenamtliche Projektkoordinatorin) beteiligten sich als Entsandte des Vereins zum einen an der zentralen Fragestellung der Tagung - wie man auf Ebene der städtischen Behörden Demokratie, Respekt und Fairness fördern bzw. stärken kann, um eine lebenswerte Umgebung zu schaffen. Zum anderen fand ein intensiver Austausch zwischen den anwesenden Interessengruppen zum Thema “Co-operation for Change - Moving towards a Non-Discriminatory Society" statt.

Die Konferenz bot Raum für zahlreiche interessante Begegnungen, die in Zukunft hoffentlich zur Basis einer erfolgreichen und nachhaltigen Zusammenarbeit werden.

Die europäische Städtekoalition gegen Rassismus wurde im Jahr 2004 auf Initiative der UNESCO in Nürnberg gegründet. Zentral ist der Aufbau eines europäischen Netzwerkes, welches zum Interessen- / Erfahrungsaustausch und der gemeinsamen Strategieentwicklung präventiver Angebote gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit dient. Aktuell beteiligen sich 102 Stadtgemeinden aus 21 europäischen Ländern, darunter auch 18 deutsche Städte, an dem Netzwerk. Leitfaden und Handlungsgrundlage ist dabei der seit 2004 bestehende „10 Punkte-Aktionsplan“.

 

Die Konferenz im schwedischen Uppsala war bereits das dritte Vernetzungstreffen auf europäischer / internationaler Ebene, an dem der Aktion Zivilcourage e.V. im Jahr 2011 teilnahm. Zuvor folgte im März Geschäftsführer Sebastian Reißig der Einladung zu einem dreiwöchigen Austausch zum Thema “Countering Right Wing Extremism” in den USA des U.S. Department of State. Vereinsvorsitzende Agnes Muche nahm zu dem vom 8. bis zum 12. November an der "Young Leaders Dialog Conference" in Prag teil.

Im Mittelpunkt des Austausches und der Vernetzung auf internationaler Ebene, mit staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen diverser Bereiche, steht der gegenseitige Austausch über Erfahrungen in der Arbeit für Demokratie, Respekt und Toleranz sowie im Umgang / der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Einstellungs- und Verhaltensmustern.

 

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Quelle: Aktion Zivilcourage e.V.

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