Zivilgesellschaftliches Engagement wie hier in Pirna, ist mir wichtiger als die Sonntagsreden mancher Politiker.
Romani Rose (Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma) aus Heidelberg
Ab sofort zu haben: Briefkastenaufkleber der Kampagne "Die Sächsische Schweiz ist BUNT."
28.10.2010
/ Sächsische Schweiz
Kaum ein Haushalt bleibt davon verschont und es ist besonders ärgerlich, wenn plötzlich rechte Propaganda im Briefkasten liegt. Eine clevere Lösung für solche unerwünschte Post bietet jetzt der Aktion Zivilcourage e.V. im Rahmen der Kampagne „Die Sächsische Schweiz ist BUNT.“
Ein Briefkastenaufkleber mit der Aufschrift: „Bitte keine rassistischen und menschenverachtenden Schriften einwerfen!“
Mit dem Aufkleber an Ihrem Briefkasten kann Position bezogen werden. Gegen Rassismus und Antisemitismus. Für ein friedliches Zusammenleben - eine Kampagne zur aktiven und positiven Förderung von Toleranz, Menschlichkeit und Demokratie in der Region Sächsische Schweiz.
Flugblätter und Zeitungen mit menschenverachtendem Inhalt sind keine Seltenheit und werden von Sympathisanten der rechtsextremen Szene verteilt. Für viele Menschen nicht nur lästig sondern auch nicht einfach hinnehmbar. Sparen Sie sich den Weg zum Mülleimer, um diese Post wieder einmal zu entsorgen, sondern nutzen Sie die Möglichkeit mit einfachen Mitteln in Zukunft nicht mehr von rassistischen Schriften belästigt zu werden. Kleben Sie sich den Aufkleber auch an ihren Briefkasten - ein kleines Zeichen der Zivilcourage und des Engagements.
Größe: 3,5 x 10,5 cm - ideal für die Klappe Ihres Briefkastenschlitz
Eine Zuwiderhandlung kann die entsprechende Partei einige hundert Euro kosten. Grundlage ist ein Urteil des Bundesgerichtshofes (Az: VI ZR 182/88), hier einige Ausschnitte:
1. Dem Eigentümer oder Besitzer einer Wohnung, der sich durch einen Aufkleber an seinem Briefkasten gegen den Einwurf von Werbematerial wehrt, steht gegenüber dem Werbenden ein Unterlassungsanspruch zu, wenn es dennoch zum Einwurf von Werbematerial kommt.
2. Nach Auffassung des Bundesgerichtshofes führt der Einwurf von Werbesendungen in den Briefkasten des Kl. zu einer Verletzung seines Persönlichkeitsrechts sowie zur Eigentums- und Besitzstörung
Das heißt also, dass Sie was unternehmen können, wenn entsprechende Hinweise „Bitte keine rassistischen und menschenverachtenden Schriften einwerfen!“ Ihren Briefkasten zieren.
Für die neue Kampagne wurden zahlreiche Briefkastenaufkleber gedruckt, die ab sofort unter folgendem Link bestellt werden können: www.aktion-zivilcourage.de/Bestellen.4102 oder im Büro des Aktion Zivilcourage e.V. (Lange Straße 43, 01796 Pirna) abgeholt werden können. Die Umsetzung und Produktion erfolgte mit freundlicher Unterstützung durch die Regionalstiftung Jugend & Sport der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
Ansprechpartner:
Tom Waurig
Vorstandsmitglied
E-Mail: t.waurig@aktion-zivilcourage.de
BUNT c/o Aktion Zivilcourage e.V.
Postfach 100228 | 01782 Pirna
Quelle: Aktion Zivilcourage e.V.





























































































































